Bereich Theologische Grundbildung im TBI

In der Theologischen Grundbildung beginnt im Herbst das neue Kurs- und Studienjahr 2017/18. Für die Kurse ab Herbst 2017 – Studiengang Theologie STh, Bibel verstehen und Gott und Welt verstehen – ist der offizielle Anmeldeschluss zwar vorbei, aber in einigen Kursen sind noch Plätze frei, und deshalb sind weitere Anmeldungen willkommen. Wir freuen uns, wenn Sie Interessierte darauf aufmerksam machen. Genauere Angaben finden Sie unter: http://www.tbi-zh.ch/theologische-grundbildung/

Auch Gasthörerinnen und Gasthörer für einzelne Fächer sind im Studiengang Theologie herzlich willkommen. Die Fächer des Wintersemesters sind: Liturgiewissenschaft und Dogmatik 3 (Heiliger Geist, christliche Hoffnung, Kirche). Beginn der Lehrveranstaltungen ist am 23. bzw. am 26. Oktober 2017. Anmeldung von Gasthörenden sind noch bis 10. Oktober 2017 regulär möglich: http://www.tbi-zh.ch/gasthoererinnen-und-gasthoerer/. Wir sind froh, wenn Sie dies weitersagen und weiterempfehlen. Und vielleicht sind auch Sie selbst an einem Update interessiert?

Zudem finden im Herbst 2017 an verschiedenen Orten Kurse im Bereich Theologie 60plus statt – mit jeweils sieben Matineen zu einer Themenreihe. Neben den Themenreihen «Ist Jesus heute von gestern?» und «Ethik steht auf dem Spiel.» ist auch je ein Kurs zu den Themen «Welche Religion hat Gott?» und «Bietet Jesus freie Tage?» ausgeschrieben. Allen Interessierten seien diese Kursangebote herzlich empfohlen. Nähere Angaben finden Sie unter: http://www.tbi-zh.ch/theologie-60-plus/

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Kurse und unserer Werbung, und ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Verbundenheit mit unserem Bildungsangebot.

Felix Senn
Bereichsleiter Theologische Grundbildung am TBI

Bereich Theologische Grundbildung im TBI

Am 20. März 2017 fand die Eröffnungstagung des Theologisch-pastoralen Bildungsinstituts TBI statt. Das Thema «Bildung und Pastoral neu zusammen denken» traf offensichtlich einen Nerv der Zeit. Fast 100 Teilnehmende – darunter viele Bildungsfachleute und Verantwortliche in verschiedenen Bereichen der Pastoral – stellten sich der einschneidenden Transformationskrise der Kirche und dem damit einhergehenden Prozess der Verflüssigung von Religion und Kirche. Mit Hilfe der Impulse von Prof. Dr. Rainer Bucher, Dr. Christiane Bundschuh-Schramm und Tit.-Prof. Dr. Arnd Bünker dachten sie u. a. über die Chancen einer Bildungspastoral, über Verlernen als Bildungsziel und über neue Wege der Kommunikation des Evangeliums und der Sinnsuche nach. Die Tagungsergebnisse wurden vor kurzem in der jüngsten Ausgabe des TBI-Newsletters Prisma 2/2017 veröffentlicht. Prisma erscheint etwa dreimal jährlich und kann abonniert werden unter: http://www.tbi-zh.ch/abonnieren/

In der Theologischen Grundbildung  läuft derzeit die Werbung für die neuen Kurse ab Herbst 2017. Für den Studiengang Theologie STh findet am 22. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Centrum 66 (Hirschengraben 66) in Zürich ein Informationsabend statt. Für die Kurse Bibel verstehen und Gott und Welt verstehen bieten wir am 28. Juni 2017 um 19.00 Uhr ebenfalls im Centrum 66 in Zürich einen Informationsabend an. Machen Sie allfällige Interessierte auf diese Informationsanlässe aufmerksam. Genauere Angaben finden Sie unter: http://www.tbi-zh.ch/theologische-grundbildung/

Aber vielleicht sind auch Sie selbst an einem Update interessiert? Dann machen wir Sie auf die beiden Fächer des Wintersemesters 2017/18 im Studiengang Theologie aufmerksam: Liturgiewissenschaft und Dogmatik 3. In beiden Fächern sind Gasthörende herzlich willkommen: http://www.tbi-zh.ch/gasthoererinnen-und-gasthoerer/

Zudem sind wir derzeit daran, für Herbst 2017 an etwa acht Orten Angebote im Bereich Theologie 60plus zu planen – mit jeweils sieben Matineen zu einer Themenreihe. Im Fokus stehen die Themenreihen «Ist Jesus heute von gestern?» und «Ethik steht auf dem Spiel.» Bis Ende Juni hoffen wir, die Planung abzuschliessen und alle Kurse ausschreiben zu können: http://www.tbi-zh.ch/theologie-60-plus/ Auch hier sind Interessierte aus dem Freundeskreis herzlich willkommen.

Felix Senn
Bereichsleiter Theologische Grundbildung am TBI

Bibelgarten Gossau

Pfingstmontag 05. – bis Samstag 11. Juni 2017

Mitten in Gossau befindet sich der Bibelgarten, welcher mit seinen vielen Pflanzen und Früchten auf die unterschiedlichsten Texte der Bibel Bezug nimmt. Gern machen wir unsere Mitglieder auf diese spezielle Woche aufmerksam.

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Samstag, 13. Mai

Die Bibelsammlung von Thomas Markus Meier bildet einen Querschnitt ab durch die Geschichte der Bibelillustrationen. Es hat darunter hochwertige Faksimiles (originaltreue Nachbildungen) spätantiker Purpurhandschriften, mit denen die Geschichte christlicher Bibelbebilderungen beginnt.

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Samstag, 28. Oktober 2017

A B G E S A G T !

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Samstag, 17. Februar 2018

Im November eröffnete in Fribourg die Ausstellung zum Thema Engel. – Florian wird uns begleiten!

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Kloster Fahr

Samstag, 14. April 2018

Besuch im Kloster Fahr

Das Kloster Fahr ist wohl eines der bekanntesten der Schweiz, darum freuen wir uns, dass wir dort willkommen sind und mehr über das Kloster erfahren dürfen.

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Saint Maurice Abteibasilika | © Abteibasilika Saint Maurice

Samstag/Sonntag, 26./27. Mai 2018

Unsere Finanzen erlauben es, dieses Jahr wieder zu einer zweitägigen Mitgliederversammlung einzuladen. Wir fahren nach St. Maurice im Wallis. Reserviert Euch das Wochenende und freut Euch jetzt schon auf zwei interessante Tage!

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Bereich Theologische Grundbildung im TBI

Am 1. Dezember 2016 erreichte uns die erfreuliche Mitteilung, dass der Rechtsstreit zwischen der W. Schmid &  Co. AG und der Katholischen Körperschaft im Kanton Zürich bezüglich des Neubaus im Kulturpark an der Pfingstweidstrasse mittels einer Mediation aussergerichtlich beigelegt werden konnte. Das bedeutet für uns, dass nun wohl doch noch eine Chance besteht, dass das TBI zusammen mit der Paulusakademie und der Bibelpastoralen Arbeitsstelle mittelfristig an der Pfingstweidstrasse eine neue Bleibe erhält. Wie lange das bis dahin noch dauert und welche Rahmenbedingungen wir dort antreffen werden, das scheint derzeit noch ziemlich offen. Erst in einigen Monaten werden wir vermutlich etwas klarer sehen. Bis dahin gilt zunächst einmal:  weiter abwarten.

Theologie 60plus – mit jeweils sieben Matineen zu einer Themenreihe – bildet nach wie vor einen wichtigen Bereich unserer Tätigkeit in der Theologischen Grundbildung im TBI. Für das Winterhalbjahr 2016/17 haben wir uns entschieden, die Themenreihe «Ist Jesus heute von gestern?» an einigen Orten der Deutschschweiz anzubieten. Derzeit laufen Kurse in Aarau, Wil und Zürich. Für Februar/März 2017 sind zwei weitere Kurse in Zug und Uznach geplant. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen: http://www.tbi-zh.ch/theologie-60-plus/ Im Herbst 2017 wird diese Themenreihe dann voraussichtlich auch noch in Chur durchgeführt.

Auch im Sommersemester 2017 werden im Studiengang Theologie wieder zwei spannende Fächer angeboten: Kirchenrecht (inkl. Staatskirchenrecht der Schweiz) mit Urs Brosi und Theologische Ethik 2: Angewandte christliche Ethik mit Dr. Thomas Wallimann. Gasthörerinnen und Gasthörer sind herzlich willkommen. Mehr Informationen zu den beiden Fächern sowie allgemein zu den Modalitäten der Teilnahme als Gasthörer/-in sowie den Anmeldetalon finden Sie unter: http://www.tbi-zh.ch/gasthoererinnen-und-gasthoerer/

Wir wünschen den Mitgliedern des Freundeskreises theologiekurse.ch von Herzen besinnliche Weihnachten und ein gesegnetes 2017.

Felix Senn
Bereichsleiter Theologische Grundbildung am TBI

Der Ausruf «Was hast du da zu suchen?!» als rhetorische Frage verstanden, heisst doch im Klartext: «Da hast du überhaupt  nichts verloren!», im Sinn von «Da gehörst du gar nicht hin!»

Bezogen auf die beiden biblischen Geburtsgeschichten Jesu im Lukas- und Matthäus-Evangelium (die beiden andern Evangelisten, Markus und Johannes, berichten überhaupt nichts über die Kindheit Jesu) stimmt auch, dass Ochs und Esel an der Weihnachtskrippe nichts zu suchen haben – oberflächlich! Wir finden nämlich kein Wort von diesen beiden Tieren in den Weihnachtsevangelien. Und dennoch ist die Titelfrage «Was haben Ochs und Esel an der Weihnachtskrippe zu suchen?», biblisch begründet, zu beantworten mit: «ihren, bzw. unsern aller Herrn» und nicht mit: «da gehören sie gar nicht hin». Eigentlich müssen diese Tiere ihn gar nicht erst suchen. Sie haben ihn bereits gefunden: in der Krippe in Bethlehem! Und in diesem kleinen Kind ihren Herrn erkannt. Der Prophet Jesaja weiss nämlich: «Der Ochs kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn.» (Jes 1,3a). Den Tieren ist eben ein Gefühl von Zugehörigkeit und Orientierung eigen. Davon können wir Menschen nur lernen und beim Anblick eines neugeborenen Kindes ahnen, dass mit jedem neugeborenen Kind die Liebe Gottes in unsere Welt tritt.

In den ältesten Krippendarstellungen finden sich die in der Weihnachtsgeschichte zu kurz gekommenen Ochs und Esel auf den besten Plätzen, sind gar die Hauptfiguren. Auf den in den römischen Katakomben gefundenen Steinsarkophagen, in denen die Toten im 4. Jahrhundert beigesetzt wurden, sind die Tiere sogar noch näher bei Jesus als selbst Maria und Josef. Dann, erst im 7. Jahrhundert entstand das nicht-biblische, aber auf ein biblisches Prophetenwort (Jes 1,3a) begründete Pseudo-Matthäus-evangelium, in dem es heisst: «Maria legte ihren Knaben in eine Krippe, und Ochs und Esel beten ihn an. Da erfüllte sich, was durch den Propheten Jesaja verkündigt ist: ‚Der Ochs kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn’» (Kp. 14).

Am Heiligabend 1223 lädt Franz von Assisi zu einer Weihnachtsfeier in den Wald bei Greccio. Da steht eine Krippe, mit Heu gefüllt und Ochs und Esel werden herbeigeführt. Seit jener denkwürdigen Weihnachtsfeier gehören dank Franz gewissermassen Ochs und Esel zum «Krippen-Personal», das bis heute ganz selbstverständlich zu unserer traditionellen Weihnachtskrippe dazugehört und nie fehlt.

Welche Wertschätzung wir einem Esel gegenüber entgegenbringen, verrät normalerweise schon die Redeweise, wenn wir einen Menschen mit Esel titulieren. Gilt doch dieses Tier bei uns (eigentlich ganz zu Unrecht) als dumm, blöd, faul und störrisch.

Die Israeliten gaben aber selbst ihren Liebsten, den eigenen Kindern, den Vornamen Chamor, das hebräische Wort für Esel, weil seine Qualitäten sehr geschätzt wurden. Die knochenstarken Tiere können bis zu 100 Kilogramm Lasten tragen. Daher auch der Name «Starker Esel» eines Hyksosfürsten. Chamor hiess auch der Vaters Sichems (Gen 34,2) und als Auszeichnung wurden die Bewohner der Stadt Sichem «Eselssöhne» genannt. «Du Esel!» ist von daher für mich eher ein Kompliment als ein Schimpfwort.

Stellen Sie sich vor, der Papst radelt auf dem «Stahl-Esel» (lies: Velo) bei der UNO vor. (Vom gegenwärtigen Papst Franziskus könnte ich mir das gut vorstellen). Kopfschütteln, allenfalls ein Schmunzeln mag eine solche Vorstellung auslösen, denn wir wissen ja, wie die Grossen dieser Welt normalerweise öffentliche Auftritte zelebrieren.

Doch Jesus macht diese «Eselei» kurz vor seinem bevorstehenden Tod mit: Er zieht in Jerusalem auf einem Esel ein, nicht hoch zu Ross.

Der Esel im damaligen Palästina ist im Gegensatz zum Pferd, das sich leicht zum Krieg abrichten lässt, geradezu ein Friedens-Tier, das geduldig und anspruchslos seine Last trägt. Das Matthäus-Evangelium vom Palmsonntag nimmt mit einem Zitat aus der Schrift des Propheten Sacharja darauf Bezug: «Sagt der Tochter Zion: Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig und reitet auf einer Eselin»(Mt 21,5) und deutet Jesus so als Friedenskönig.

Weshalb der Esel ein Symbol des Friedens ist, begründet Jesaja damit: «Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden.» (Sach 9, 9f).

Es verwundert nicht, dass ausgerechnet ein Weihnachtslied den Text vom Propheten Sacharja aufnimmt «Tochter Zion, freue dich… Sieh, dein König kommt…der Friedensfürst…reitet auf dem Eselein». Verheissen nicht die Engel den Hirten: «Ich verkünde euch eine grosse Freude (…) Heute ist euch (…) der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr (…) Friede den Menschen auf Erden.» (Lk 2,10. 11. 14)?

Aufgrund seines störrischen Charakters taugt der Esel nicht zum Krieg. Sein Starrsinn wird aber an anderer Stelle der Bibel (Num 22,22-30) nicht getadelt, sondern als gottesfürchtig gelobt. Nur er sieht den Engel Gottes mit gezücktem Schwert, der dem Seher Bileam den Weg versperrt, damit er nicht in den Abgrund fällt. Der Esel erträgt gar geduldig Schläge von Bileam. Da öffnet Gott dem Esel den Mund, der jetzt reden kann, und dem Bileam die Augen, der erst jetzt erkennt, dass ihn der Esel, ein trittfester Spezialist für schwieriges Gelände, vor den tödlichen Gefahren gerettet hat.

Esel und Kinder haben ein hohes Sensorium für das Wesentliche von Weihnachten. Sie haben erkannt: Gottes Mensch gewordene Liebe auf Erden – sein grosses Ja zu uns Menschen – erhielt mit der Geburt Jesu, die wir an Weihnachten feiern, Hand und Fuss, hat ein menschliches Gesicht und ist uns Menschen und allen seinen Geschöpfen nahe. Das möge ab-schliessend eine kleine Weisheitsge-schichte verdeutlichen, deren Pointe ich P. Sébastien Charrière verdanke:

Er weiss, worauf es ankommt

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit bestaunen Jonas und Lea-Marie die herrlich gestaltete Krippe und die grossen Figuren, die in der Kirche vor dem Altar kunstvoll aufgestellt sind.

«Welche Krippenfigur möchtest du am liebsten sein?» fragt Grossvater seinen Enkel.

«Der Esel» antwortet der achtjährige Knirps spontan.

Grossmutter kann Jonas gerade noch festhalten, der schnurstracks ganz nahe zum Christkind und Esel an die Krippe springen will.

«Warum möchtest du ausgerechnet der Esel sein und nicht einer der drei Könige da hinten in den prächtigen Gewändern und kostbaren Geschenken?» wundert sich Grossvater.

Schlicht, aber überzeugt und mit grösster Selbstverständlichkeit meint Jonas nur: «Der Esel ist doch am allernächsten beim Jesuskind an der Krippe, das so sehr unserer neu geborenen Cousine Alina-Marie gleicht!» – Ist doch logisch! – oder?

 

Alois Schaller, Gossau

Diözesanpräsident Schweizerisches Katholisches Bibelwerk

 

 

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