Jubeln wird die Wüste, jauchzen die Steppe und blühen wie eine Blume.
Sie wird prächtig blühen, sie wird jauchzen und frohlocken. Jesaia 35,11
Geh in den Garten am Barbara-Tag.
Geh zu dem kahlen Kirschbaum und sag:
der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest, wie der Winter so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.
Und er wird blühen in seliger Pracht
mitten im Winter in der Heiligen Nacht.
(Josef Guggenmos)
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Liebe Freundinnen und Freunde,
am Barbara-Tag (4. Dezember) ist es Brauch, einen winterharten Kirsch- oder Forsythienzweig abzuschneiden und in lauwarmes Wasser zu legen. Anderntags in Wasser gestellt, wird er dann um Weihnachten aufblühen.
So wünschen wir allen «durch die Blume» mit dem Bild von Vreni Schaller frohe Weihnachten und zum neuen Jahr die Weisheit mit dem Barbarazweig:
Man kann mitten im kalten Winter auf einen grünen Zweig kommen und aufblühen!
Herzlich,
Alois, Barbara, Brigitte, Clemens, Idda, Marie-Therese (Vorstand)
An einem warmen Sommertag trafen wir uns in Stäfa am Zürichsee um zusammen die wunderschönen Fenster der katholischen Kirche St. Verena anzuschauen. Gestaltet wurden sie vom jüdischen Künstler Dan Rubinstein. Wie es dazu kam, erzählte uns Alois, der diesmal die Führung grad selber übernahm.
Samstag, 17. Mai in Luzern
26 Freundinnen und Freunde trafen sich an diesem sonnigen Frühlingstag im christkatholischen Kirchgemeindehaus in Luzern. Ein interessantes Rahmenprogramm stand neben den üblichen Traktanden auf der Tagesordnung.
Die meisten kennen Olten, zumindest den Bahnhof. Dass Olten eine hübsche kleine Altstadt mit einer spannenden Geschichte hat, wissen hingegen noch längst nicht alle. Dem wollen wir Abhilfe schaffen und laden darum nach Olten ein.
Unser Ehrenmitglied, Niklas Raggenbass, ist christkatholischer Pfarrer und hat uns für diese MV nach Luzern eingeladen. Die MV findet im christkatholischen Kirchgemeindehaus statt. Nach dem offiziellen Teil erklärt uns Pfarrer Adrian Suter das spezielle Altarbild der christkatholischen Kirche und am Nachmittag bringt uns Niklas Raggenbass den Totentanz auf der Luzerner Spreuerbrücke näher!
Seit 2003 schmücken die wunderschönen Fenster von Dan Rubinstein die katholische Pfarrkirche in Stäfa. Wir schauen sie uns unter kundiger Führung von Alois näher an.
Die wichtigste Wallfahrtskirche der Schweiz stand noch nie auf unserem Programm. Höchste Zeit, dass wir das nachholen. Am
treffen wir uns in Einsiedeln und schauen uns die Kirche, die sicher alle von uns schon besucht haben, etwas genauer an.
Einen Lichtblick in den offenen Himmel gewährt uns das nächtliche Sternenzelt. Wie damals über dem göttlichen Kind in der Krippe strahlt der Glanz des Bethlehemsterns.
So kommt an Weihnachten der Himmel auf Erden: Gott wird Mensch. Die verheissene Prophezeiung «Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht» Jes 9,1) wird erfüllt mit der Geburt Jesu, der menschgewordenen Liebe Gottes, dem Hoffnungsstern und Friedenslicht der Welt.
So wünschen wir allen frohe und lichtvolle Weihnachten und ein gutes, neue Jahr mit vielen Sternstunden
Alois, Idda, Barbara, Marie-Therese, Clemens, Brigitte
Neugierig sah der kleine Stern zur Erde hinab. Mancherorts war es trotz der dunklen Winterzeit sehr hell! Komisch! Der kleine Stern wunderte sich. “Das sind die Lichter der Städte”, sagten die anderen Sterne, “in der Weihnachtszeit ist es dort besonders hell; speziell in Gossau, wo alle Hausgiebel beleuchtet sind.”
“Bitte! Nimm mich mit hinunter zu den Wolken!”, bettelte der kleine Stern beim Wolkenmaler Petronius. “Das geht nicht”, wehrte Petronius ab“, auf der Erde haben die Sterne nichts zu suchen.”
“Ich will mir doch nur von den Wolken aus die Städte ansehen”, bettelte der kleine Stern. “Es ist zu gefährlich”, sagte Petronius.
Doch als der nächste Wolkentag kam, versteckte sich der kleine Stern heimlich in Petronius´ Mantelkragen. Immer wieder kratzte sich Petronius an Hals und Schultern, und der kleine Stern hatte Mühe, nicht entdeckt zu werden. Nun musste Petronius auf dem Weg zu den Wolken niesen, und der kleine Stern schaffte es nicht mehr, sich festzuhalten. Beim siebten “Haaatschiii!” purzelte er – schwups – von der Wolke. “Hiilfeeee!”, rief er. “Ich falleeee!”
Da sah Petronius, wie der kleine Stern durch die Lüfte abwärts auf Gossau zu sauste. “Dieser Lausestern hat also doch seinen Kopf durchgesetzt”, brummte er. Da! Gleich hatte der kleine Stern die Erde erreicht. Er blieb am höchsten Zipfel der grossen Weihnachtstanne vor der Kirche hängen. Ängstlich starrte er zu Petronius hinauf. “Ich wollte doch nur einmal ganz kurz…”
“Ooooh. Seht mal! Unsere Weihnachtstanne hat Besuch bekommen”, hörte er auf einmal eine Kinderstimme fröhlich rufen. “Ein Stern! Ein ganz heller Stern! Wie damals über der Krippe in Bethlehem!” ”Oh! Schön!” -“Ja, wunderschön!” – “Kommt alle her!” – “Ein Wunder!” – “Weihnachten ist in unsere Stadt gekommen!”
Der kleine Stern erschrak noch mehr. Er spähte zum Boden und blickte in viele Menschenaugen, die vor Freude strahlten. Da vergass der kleine Stern seine Angst und zaghaft blinkerte er den Menschen mit einem hellen Sternenblitz zu. “Ein Weihnachtswunder!”, staunten die Leute, und ein Kind rief: “Er lacht, der Stern!” Dann begann es vor Freude zu singen, und alle Leute stimmten mit ein: “Oh du fröhliche, oh du selige, Gnaden bringende Weihnachtszeit…” Schön klang das. Der kleine Stern freute sich so sehr, dass er noch heller leuchtete und mit seinen Zacken zwinkerte. Die Leute sangen noch viele Weihnachtslieder.
Auf einmal aber senkte sich eine Wolke über den Platz. Sie machte an der Tanne Halt und Petronius rief dem kleinen Stern zu: “Es wird Zeit zur Rückkehr! Komm!” “Schade!”, sagte der kleine Stern, und langsam zogen die beiden auf ihrer Wolke himmelwärts. Noch lange konnten sie den Gesang der Leute, die ihnen hinterher staunten, hören. Und noch lange würde niemand dieses Weihnachtswunder je vergessen.
Alois Schaller nach Elke Bräunling
Samstag, 28. Februar in Zürich.
Wir treffen uns im Hotel Engimatt zu unserer allerletzten Zusammenkunft. Wir freuen uns, wenn noch einmal viele mit dabei sind!
ab 9:15 Eintreffen im Hotel Engimatt (Engimattstrasse 14, Zürich), und Begrüssungskaffee & Gipfeli
10:15 Mitgliederversammlung
Traktanden
11:00 Michael Hartlieb gibt einen Einblick ins TBI
11:30 Würdigung von Felix Senn
12:00 Apéro
12:30 Mittagessen
Danach heisst es endgültig Abschied nehmen.
Keine.
Sorry, Anmeldefrist abgelaufen.
Wir freuen uns auf dich!
Heute schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe… Wir geniessen am Morgen eine Führung zu Katharina von Zimmern und am Nachmittag lassen wir uns die wunderschönen Chagall-Fenster im Fraumünster erklären.